Was ist besser: Fußbodenheizung oder Heizkörper?

24. April 2015 | von

Wer eine Fußbodenheizung hat, der weiß um ihren Vorteil: die Optik und vor allem das Wohlfühlgefühl! Doch ist eine Fußbodenheizung wirklich besser als ein Heizkörper? Um diese Frage zu beantworten, müssen Vor- und Nachteile gründlich abgewogen werden.
Dass eine Fußbodenheizung viele Vorteile hat, ist bekannt. Doch wer ernsthaft vor der Entscheidung steht „Fußbodenheizung oder Heizkörper?“, der sollte sowohl die Vorteile, als auch die Nachteile hierbei beachten. Nur wer sich umfassend informiert, wird seine Entscheidung später nicht bereuen.
Um ein gründliches Urteil zu fällen, sollte man sich einige Vergleichs-Kriterien suchen. Folgende Punkte können bei der Entscheidung hilfreich sein: Optik, Einbau, Kosten, Effizienz und Wohlfühlgefühl!

1. Optik

Die Fußbodenheizung hat den Vorteil, dass man sie nicht sieht. Das bedeutet, dass das lästige Reinigen, im Gegensatz zum Heizkörper, entfällt. Doch nicht jeden stört das Putzen eines Heizkörpers. Viele haben den Charme eines solchen erkannt und sehen einen Heizkörper als Hingucker an. Manche Designermodelle wirken sogar wie kleine Kunstwerke!

2. Einbau

Sowohl das Verlegen einer Fußbodenheizung, als auch der Einbau eines Kessels von einer Radiatorheizung ist nicht schwer.
Doch sollte man folgenden Hinweis bei einer Fußbodenheizung beachten: Vor dem Verlegen einer Fußbodenheizung muss man sich darüber im Klaren sein, welchen Fußbodenbelag man haben möchte. Für manche Fußbodenbeläge sind spezielle Fußbodenheizungen von Nöten – dies trifft beispielsweise für Beläge aus Kork oder Holz zu.

3. Kosten

Eine Fußbodenheizung muss nicht immer teurer, als eine Radiatorheizung sein! Material- und Arbeitskosten liegen bei beiden Heizungstypen ungefähr gleich auf. Wenn es bei einer Fußbodenheizung doch zu höheren Kosten kommen sollte, dann ist dies auf die Dämmung zurück zu führen.

4. Effizienz

Hier siegt eindeutig die Fußbodenheizung: Sie ist effizienter als eine Radiatorheizung. Bereits bei niedrigen Temperaturen kann eine Flächenheizung betrieben werden. Sie benötigt lediglich eine Vorlauftemperatur von 30 bis 35 Grad. Hingegen ein Radiator bei gleicher Heizleistung eine Vorlauftemperatur von 50 bis 60 Grad braucht, da hier die Oberfläche des Heizkörpers viel kleiner ist.

5. Wohlfühlgefühl

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen: Die einen finden die thermische Behaglichkeit bei einer Flächenheizung größer. Die anderen sagen, dass eine Radiatorheizung viel besser ist, da sie viel schneller reagiert.
Feststeht: Bei einer Fußbodenheizung empfindet man die Raumluft insgesamt als wärmer. Zudem ist die Raum-Luft-Strömung bei einer Fußbodenheizung besser! Sie verströmt die Wärme über den Boden gleichmäßig nach oben.
Bei einem Radiator wird es zügiger warm. Hier sind auch eine Nachtsenkung sowie ein schnelles Abschalten an warmen Tagen möglich, was bei einer Fußbodenheizung nicht so einfach ist. Bei einer Flächenheizung kann es schon mal bis zu anderthalb Tagen dauern, bis die Fläche vollständig abgekühlt ist.


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