Praktische Tipps zum Schutz vor Einbrechern

1. Mai 2015 | von

Ein paar einfache Handgriffe und die Tür oder ein Fenster sind offen – die Diebe können einsteigen. Mit dem Wissen um solche Schwachstellen kann man sein Haus aber deutlich sicherer gestalten.

Es gibt einige Schwachstellen an Häusern, die Einbrecher ausnutzen, um schnell und unbemerkt in die Wohnung zu gelangen. Oft wissen die Mieter oder Besitzer gar nicht, wie einfach es ist die Haustür oder das Fenster im Erdgeschoss zu überwinden.

Fenster im Erdgeschoss sichern

Eine simple Maßnahme vorweg: Sobald das Haus verlassen wird, sollten die Fenster geschlossen werden. Allerdings lassen sich Modelle mit handelsüblichen Schließmechanismen auch im geschlossenen Zustand leicht aushebeln. Besser sind abschließbare Fenster. Extra einbruchssichere Fester und Türen werden mit einem VdS-Siegel und einer Skala mit ein bis drei Sternen gekennzeichnet. Einbruchshemmenden Fenster und Türen sind in einem Praxistest geprüft worden. Ein Eindringen ist nur mit hohem Zeitaufwand und viel Lärm verbunden, was Einbrecher abschreckt.

Die Haustür

Auch hier bietet sich eine neue Alltagsroutine an: Die Tür nach dem Verlassen des Hauses abschließen und in keinem Fall einen Notfallschlüssel außerhalb des Hauses verstecken. Die Einbrecher suchen gezielt danach. An der Haustür selbst ist die Schraube im Schließzylinder die Schwachstelle, die Zylinder und Tür verbindet. Diebe brechen die Schraube und können so die einzelnen Teile des Schlosses wegschieben. Es empfiehlt sich daher hochwertige Schlösser mit guten Schrauben einzubauen. Eine weitere Maßnahme können Sicherheitsschlösser sein. Sie haben ein weiteres Plus, da sie abschreckend wirken.

Abschreckung und Vortäuschung

Licht ist eine bewerte Maßnahme. Unsichere Stellen, wie Eingangs- oder Kellertüren sollten deshalb mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sein. Manchmal reicht das schon aus, um den Einbrecher in die Flucht zu schlagen. Schließlich wollen sie nicht gesehen werden. Während des Urlaubs sollte Anwesenheit vorgetäuscht werden. Zeitschaltuhren, die Licht und Rollläden steuern, können helfen. Ebenso wie Bekannte, die den Briefkasten leeren.

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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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