Wie hänge ich ein Bild richtig auf?

4. Mai 2015 | von

Ein Bild aufzuhängen, ist gar nicht so leicht. Es bedarf viel Feingefühl und Präzision. Daher müssen Fotos, Zeichnungen, Gemälde oder Drucke für die eigenen vier Wände sensibel ausgewählt und richtig angebracht werden.

Bilder können unterschwellig die Stimmung im Raum beeinflussen. Auf jeden Betrachter können sie anders wirken, daher ist es wichtig, dass man sie sorgfältig aussucht und richtig im Raum positioniert.

Den richtigen Platz finden

Standortwahl eines Bildes zu finden, ist sehr schwer! Hilfreich könnte hier die sogenannte Intimitätshierarchie sein. Entsprechend dieser sollte man seine Wände gestalten. Das bedeutet: Flur und Diele sind die öffentlichsten Räume. Hier empfängt man auch Fremde – es sollten also eher neutrale und nicht zu persönliche Bilder angebracht werden. Wohnzimmer und Küche sind hingegen intimer. Hier treffen sich meist nur Familie und Freunde – es können also Familien- sowie Urlaubsfotos angebracht werden.

Positionierung der Bilder in den vier Wänden

Die Positionierung der Bilder hängt von der Blickrichtung des Betrachters ab. Man sollte vorher klären, von wo aus die Bilder gut zu sehen sein sollen. Hier sind Fenster und Lichtquellen im Raum zu berücksichtigen.

Format und Ausrichtung

Für enge Räume empfiehlt sich ein Querformat mit dem Motiv eines tiefen Horizonts.
Für Räume ohne Tageslicht sind Bildern von Licht und Sonne zu empfehlen. Sie lassen den Raum heller wirken.

Um Ruhe in ein Zimmer zu bekommen, sollte man beim Aufhängen auf Bezugslinien im Raum achten. So sollten mehrere Motive auf Höhe der Türlinie oder zwischen Tür- und Schranklinie aufgehängt werden.

Auswahl

Viele Inneneinrichter raten davon ab, Bilder farblich passend zur Einrichtung auszusuchen: Es wird den Bildern nicht gerecht und wertet auch nicht die Wohnung auf.

Beleuchten

Bilder können durch die richtige Beleuchtung besonders beeindruckend wirken. So gibt es beispielsweise Bilderleuchten, die an der Wand über dem Bild, dahinter oder auf Möbeln montiert werden.

Schöne Effekte lassen sich ebenfalls mit Deckenstrahlern oder flexiblen Deckenleuchten erzielen. Für eine gewisse Grundhelligkeit sorgen hingegen breiter strahlende Leuchten. Sie eignen sich besonders für größere Bilder.

Bei der Positionierung des Lichts ist es wichtig, dass es von schräg oben aus einer Entfernung von einem bis anderthalb Metern von der Wand auf das Bild strahlt. Der Betrachter kann so keinen Schatten auf das Bild werfen.


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