Fertighäuser: Bretterbude oder der günstigste Weg zum Eigenheim?

15. Juni 2015 | von

Kritiker halten die Fertighäuser für seelenlose Bretterbuden, ihre Befürworter meinen, sie seien der schnellste und günstigste Weg zum Eigenheim. Fertighäuser stehen oft in der Diskussion. Fakt ist jedoch, dass mittlerweile jeder siebte Deutsche ein Fertighaus besitzt.

Fertighäuser müssen immer noch gegen ihr schlechtes Image ankämpfen. Dabei wurde hier in den letzten Jahren ziemlich nachgerüstet: So sind die meisten Fertighäuser inzwischen deutlich ansehnlicher, werthaltiger und individueller geworden.

Fertighäuser werden teurer:
Laut einer aktuellen Statistik des Bundesverbands Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) sind die jetzigen Fertighäuser, mit einem Baukostenaufwand von 180 000 Euro, deutlich teurer als die älteren Objekte.

Viele Zusatzkosten:
Inzwischen greift sogar jeder vierte Bauherr noch tiefer in die Tasche und zahlt mehr als 300 000 Euro für ein Fertighaus. Denn bei den Häusern aus dem Katalog fallen viele Zusatzkosten an: Die Käufer müssen für das Grundstück und die Erschließung, den Notar, die Grunderwerbsteuer, Außenanlagen, Garten sowie die Bauherren-Haftpflicht- und Bauleistungsversicherung zusätzlich zahlen. Die genannten Kostenpunkte sind jedoch nicht im Katalog aufgeführt und sind daher den meisten Käufern gar nicht sofort bewusst.

Vorteil: Kurze Bauzeit und Energieersparnis
Doch das Geschäft mit dem Eigenheim von der Stange boomt. Dabei spielt die kurze Bauzeit eine maßgebliche Rolle sowie die hohe Energieersparnis der Häuser.


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