Wichtige Tipps zum Hausverkauf

19. Juni 2015 | von

Beim Hausverkauf gilt es Einiges zu beachten. Das Wichtigste hierbei: der erste Eindruck. Doch mit den richtigen Tipps und Tricks können Hausbesitzer ohne großen Kostenaufwand ihre Immobilie ins richtige Licht rücken.

 

Wer darüber nachdenkt, sein Haus zu verkaufen, der sollte sich im Vorfeld damit ausgiebig auseinander setzten. Hierfür muss man nicht immer tief in die Tasche greifen. Mit den richtigen Tipps wird der Hausverkauf leicht und kostengünstig gemacht:

 

Wer seine Türen für Kaufinteressenten öffnet, muss auf Vertriebsmodus schalten: Es gilt, das Haus bestmöglich zu präsentieren, ohne freilich die Mängel zu verschleiern. Das sogenannte „Home-Staging“ setzt darauf, eine Immobilie perfekt In-Szene zusetzen.

 

Bedeutet: Aufräumen, Reparieren, Dekorieren – mit einfachsten Mitteln lassen sich aus müden Mauern wahre Schönheiten zaubern.

Außen Aufräumen

Das Erste, was Interessenten sehen, ist die Zufahrt, den Vorgarten, und den Eingangsbereich. Für den ersten Eindruck ist es daher wichtig, dass das Grundstück und die Immobilie einladend wirken: Verkäufer sollten darauf achten, dass sie im Vorfeld Büsche zurückschneiden, Beete jäten, Rasen düngen, Moos entfernen, Zaun streichen, Türe, Hausnummer und Briefkasten putzen, Müll entfernen, Aufräumen und Platz schaffen. Alles, was von der Straße sichtbar ist, sollte schön anzusehen sein.

Freiräume schaffen

Hausverkäufer sollten zudem Platz schaffen und sich von unnützen Dingen trennen. Keller, Dachboden und Garage müssen ebenfalls vor dem Verkauf in einem ordentlichen Zustand sein, denn Unordnung lässt Räume kleiner wirken.

 

Großputz

Vor dem Hausverkauf sollten die Immobilienbesitzer noch einmal alles gründlich reinigen: Eingang, Küche und Bad sollten blitzen. Fenster putzen, Spinnweben entfernen, Staubwischen – Interessenten schauen ganz genau hin.

 

Lüften

Es sollte im Haus angenehm riechen, bevor der erste Interessent klingelt. Muffige Räume wirken nicht einladend. Doch Vorsicht bei Raumparfums, da sie nicht jedermanns Geschmack treffen, können sie mehr verstören als betören.

 

Reparieren

Klemmende Türen, defekte Außenleuchten und fehlende Sockelleisten – das alles sollte im Vorfeld noch repariert werden. Die Kosten für die anstehenden Reparaturarbeiten sollten allerdings nicht aus den Augen verloren werden. Verkäufer müssen daher die Summe aller Kleinreparaturen durchrechnen: 2000 Euro können gut investiert sein, wenn dadurch 5000 Euro mehr Kaufpreis drin sind.

 

Streichen

Falls Renovierungsarbeiten vor dem Verkauf von Nöten sind, sollten die Verkäufer auf helle und neutrale Farben achten. Knallige Farben stoßen nicht immer auf Gegenliebe.

 

Dekoration

Die Dekoration des Hauses ist auch beim Verkauf wichtig. So sollte man beispielsweise Blumen auf dem Esstisch platzieren, eine schöne Schale vor die Haustür stellen, neue Handtücher passend zum Badvorleger kaufen und dezente Bilder sowie Windlichter in dunklen Ecken anbringen.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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