Wohnen der Zukunft: 3D Häuser

26. Juni 2015 | von

In China sind die ersten Häuser mit Hilfe von 3D-Druckern gebaut worden. Was erst einmal befremdlich scheint, könnte auch schon bald in Deutschland Realität werden. Denn die massiven 3D-Drucker ermöglichen einen schnellen und kostengünstigen Hausbau.

 

Ein Haus mithilfe eines 3D-Druckers bauen? In China ist das bereits möglich! Hier wurden im vergangenen Jahr erste Häuser mithilfe des 3D-Druck-Verfahrens errichtet. So soll ein Bauunternehmen in Shanghai 10 Häuser in weniger als einem Tag aus Industrieabfällen gebaut haben. Die Vorteile des Verfahren liegen dabei klar auf der Hand: Die 3D-Drucker ermöglichen einen schnellen und kostengünstigen Hausbau.

 

Laut chinesischen Bauingenieuren soll ein solches 3D-Haus weniger als 5000 Dollar kosten, da die Häuser in Stücken gedruckt und nicht als Ganzes hergestellt werden. Für diese 3D-Häuser ist allerdings ein 3D-Drucker von knapp 150 Meter Länge, 10 Meter Breite und 6 Meter Tiefe notwendig.

 

Doch das scheint kein Problem zu sein: In einem Industriepark im ostchinesischen Suzhou druckte das Bauunternehmen WinSun in diesem Jahr bereits eine zweistöckige Villa mit insgesamt 1.100 Quadratmeter Wohnfläche sowie einen fünfstöckigen Wohnblock. Damit ist es das bislang größte Objekt aus einem 3D-Drucker.
Das Beeindruckende an der Herstellung der 3D-Häuser ist jedoch nicht nur die Schnelligkeit und die Kostenersparnis, sondern auch die Umweltfreundlichkeit: Laut der Firma entstehe so gut wie gar kein Abfall bei der Errichtung der Häuser. Im Gegenteil: Bei dem Schutt handele es sich um Bau- und Industrieabfall, der recycelt wird. Außerdem verwendet der 3D-Drucker nur die Menge an Material, die der Computer vorher berechnet hat.


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Ein Kommentar zu Wohnen der Zukunft: 3D Häuser

  1. Thomas Bieseke sagt:

    Hilfe, ich möchte kein Haus aus dem Drucker und im Moment bestehen diese ja auch aus Plastik.
    Sehen Sie, dass meine ich Ihr schreibt und lobt gleich ohne nach zu denken, was wollen wir denn mit Häuser aus dem Drucker?
    Wer soll die Arbeitslosen auffangen die in der Bauwirtschaft arbeiten wo sind dann die vielen Berufe , die wir wissen es jetzt schon schwer haben sich zu behaupten.
    Wo bleiben dann die Baumeister und Handwerker?
    Es geht den Menschen immer mehr Wissen abhanden.
    Und dann schreiben Sie wieder Artikel über nachhaltiges Bauen.????

    Mit kreativen Grüßen Thomas Bieseke

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