Ferienimmobilien als Kapitalanlage?

3. August 2015 | von

Ferienwohnungen sowie –häuser gelten als stabile Anlage mit einer hohen Rendite. Daher steht der Kauf von Ferienimmobilien als Kapitalanlage bei privaten Anlegern derzeit hoch im Kurs und wird auch von immer mehr Deutschen in Betracht gezogen. Interessenten sollten vor dem Immobilienkauf allerdings auf einiges achten.

 

Viele private Anleger schaffen sich immer öfter eine Ferienwohnung oder ein –haus als Kapitalanlage an. Denn dieser Immobilienkauf verspricht nicht nur eine hohe Rendite, sondern gilt auch als private Altersvorsorge. Bei ihrem Kauf greifen die Interessenten vermehrt auf Objekte in Deutschland zurück, vorwiegend an Nord- und Ostsee sowie in Bayern. Die Vorteile liegen hierbei klar auf der Hand: Nähe, Rechtssicherheit und attraktive Renditeaussichten. Laut einer Marktstudie des Internet-Portals FeWo-direkt und der Maklerfirma Engel&Völkers sind fast alle (97,9 Prozent) der Erwerber mit ihrer Investitionsentscheidung zufrieden. Bei jedem zweiten Käufer ist die Ferienimmobilie sogar im Wert gestiegen.

 

Wer ernsthaft überlegt, eine Ferienwohnung oder ein –haus zu kaufen, der sollte sich vorher eingehend mit diesem Thema auseinander setzen und folgende Punkte beachten:

 

Die Lage

Auch beim Kauf einer Ferienwohnung oder eines -hauses ist die Lage der Immobilie von großer Bedeutung, da sie über den Wert maßgeblich entscheidet. Experten raten daher allen Kaufinteressenten, eine Wohnung oder ein Haus in einer beliebten Urlaubsregion zu kaufen. So können gute Belegungszahlen realisiert und Steuern gespart werden. Käufer sollten vor dem Kauf aber den jeweiligen Immobilienmarkt genau analysieren und Preise vergleichen.

Die Nutzung

Es gibt viele Möglichkeiten eine Immobilie zu nutzen, ob als tatsächliches Feriendomizil, als Alterswohnsitz oder zwecks Vermietung und Vermögensaufbau. Bevor eine Immobilie gekauft wird, sollten sich Interessenten vorab über die Nutzung im Klaren sein.

Der Kauf im Ausland

Viele Deutsche kaufen ihre Ferienimmobilie auch im Ausland, zum Beispiel in Spanien, in der Türkei oder in Österreich. Hier gelten beim Kauf zum Teil völlig andere Regeln als in Deutschland. So ist in vielen südeuropäischen Ländern ein Kaufvertrag über eine Immobilie bereits ohne notarielle Beurkundung bindend. Daher Achtung: Eine Unterschrift auf einem Schmierzettel kann zum Kauf verpflichten.

 

Des Weiteren sollten Käufer auf einen möglichst schnellen Notartermin drängen. Andernfalls besteht im Ausland die Gefahr, dass die Immobilie ein zweites Mal verkauft wird. Auch ist es in vielen Ländern üblich, dass im notariellen Vertrag ein niedrigerer Kaufpreis angegeben wird, als tatsächlich vereinbart wurde. Da ein niedrigerer Kaufpreis weniger Steuern bedeutet.

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Ein Kommentar zu Ferienimmobilien als Kapitalanlage?

  1. raumgut Immobilien Düsseldorf sagt:

    Tatsächlich steigt auch bei uns die Nachfrage nach Ferienimmobilien stark an. Ein Punkt den man aber nie außer Acht lassen sollte ist die Überlegung, wer sich um die Immobilie kümmert. Ist die Immobilie in näherer Umgebung stellt das in der Regel kein Problem dar. Doch mehrere Stunden Autofahrt nur wegen einer Schlüsselübergabe bzw. Endabnahme ist doch sehr unwirtschaftlich, weshalb man hier unbedingt (am besten schon vor dem Kauf) über entsprechende Alternativen nachdenken sollte.

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