Zusammenleben mit dem Partner

2. Oktober 2015 | von

Romantischer Traum oder ernüchternder Alptraum? Eine Beziehung wird durch eine gemeinsame Wohnung ordentlich auf die Probe gestellt. Schließlich kannte man vorher vor allem die guten Seiten des Partners, konnte sich aus dem Weg gehen und hatte viel mehr Freiraum. Aber keine Sorge, mit ein paar Tricks ist auch die Hürde der ersten gemeinsamen Wohnung zu meistern.

Gerade für frisch Verliebte ist die Zweisamkeit das höchste Ziel. Und wenn man sowieso schon jede Nacht im gleichen Bett einschläft, warum dann nicht auch zusammenziehen? Viele Paare entscheiden sich schon nach ein paar Monaten für eine gemeinsame Wohnung. Aber auch wenn man sich schon Jahre kennt, ist es oft gar nicht mehr so einfach die kleinen Marotten des Partners zu übersehen, wenn man sie plötzlich jeden Tag vor Augen hat.

Eine Testphase kann helfen. Bevor die zweite Wohnung gekündigt wird, erst einmal ein paar Wochen das Zusammenleben austesten. Hier kann man auch schon mal grundsätzliche Dinge klären: Haben wir das gleiche Verständnis von Ordnung? Wie viel Freiraum brauche ich und wie kann er geschaffen werden ohne, dass sich der andere vernachlässigt fühlt? Haben wir die gleichen Ziele? Wichtig ist vor allem eins: Kann ich mir vorstellen mit diesem Menschen zusammenzuleben, genauso wie er ist? Erziehungsversuche und „Das wird sich schon ändern…“ funktionieren meist nicht. Kompromisse sind gefragt.

Auch bei der Wohnungssuche und der späteren Einrichtung sind Kompromisse nötig. Wenn er einen großen Garten möchte, um endlich seinen Rasenmähertraktor ausfahren zu können und sie aber von Gemüsebeeten träumt, muss man sich einigen können. Wenn man den Einrichtungsgeschmack des anderen nicht teilt hilft beispielsweise Fairness: Jeder darf drei Lieblingsteile mitnehmen, der Rest wird neu gekauft.

Pflichten klären: Wer bezahlt was? Und brauchen wir ein gemeinsames Konto? Hier kann jeder einen festen Betrag pro Monat für Essen, Strom und Miete einzahlen. Es kann auch nützlich sein einen Putzplan aufzustellen und festzulegen, wer wann am besten das Abendessen kocht, um den anderen zu entlasten. Am wichtigsten ist es aber, die Beziehung nicht aus den Augen zu verlieren. Gegen das nebeneinanderher leben können regelmäßige Dates helfen.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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