Feng Shui – Wohnen mit Energie

14. Oktober 2015 | von

Nicht nur Menschen können eine positive Ausstrahlung haben, sondern auch die Räume in denen sie leben. Mit ein paar kleinen Änderungen lässt sich jede Wohnung so umgestalten, dass Sie sich rundum wohlfühlen.

Feng Shui lehrt den Menschen, sich mit seiner Wohnumwelt in Einklang zu bringen. Je nach Zimmerart lässt sich der Energiefluss im Raum, zum Beispiel durch die Ausrichtung der Möbelstücke, beeinflussen. Als Grundlage für die Gestaltung des Wohnraums, wird das Bagua angewendet. Es handelt sich um eine Art Lageplan der verschiedenen Lebensbereiche. Dazu gehören Reichtum, Familie, Wissen sowie fünf weitere, die sich um den zentralen Faktor, das Thai Chi, gruppieren. Das Bagua wird auf den Grundriss der Wohnung gelegt. Der Eingang liegt bei den Häusern Wissen, Karriere und Hilfreiche Freunde. So können die Stärken der einzelnen Bereiche im Haus erkannt und gezielt unterstützt werden.

Feng Shui zeichnet sich vor allem durch den minimalistischen, aber gezielten Einsatz von Dekoration aus. Pflanzen auf der Fensterbank verhindern beispielsweise, dass Energie verloren geht. Im Schlafzimmer sollten keine Spiegel und kaum Elektrogeräte vorhanden sein, da sie die Ruhe stören. Einen gesunden Schlaf erreicht man, wenn das Bett mit dem Kopfteil an einer Wand steht und nicht auf ein Fenster oder eine Tür hin ausgerichtet ist. Im Arbeitszimmer sollten Sie die Tür hingegen im Blick und ebenfalls eine Wand im Rücken haben. Ein möglichst weiter Blick in den Raum steigert die Kreativität. In der Küche eignen sich geschlossene Schränke, Regale sind unvorteilhaft. Lassen Sie Messer in der Schublade verschwinden und legen Sie sich einen kleinen Kräutergarten auf der Fensterbank an. Natürliche Materialien für die Arbeitsplatte, wie Holz oder Granit, unterstützen die Funktion der Küche. Um Disharmonie zu vermeiden, sollte zwischen den Elementen Wasser (Spüle, Spülmaschine und Kühlschrank) und Feuer (Herd) genügend Abstand sein. Im Wohnzimmer sollte das Sofa nicht frei im Raum stehen, das sorgt für Unruhe. Als Kompromiss kann auch eine Kommode oder eine große Zimmerpflanze hinter dem Sofa für mehr Stabilität sorgen.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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