Die richtige Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit

28. Oktober 2015 | von

Beim Aufstehen ist es noch dunkel, am Tag wird es gar nicht erst richtig hell und wenn man von der Arbeit kommt, ist es auch schon wieder stockfinster. Die kalte, nass-graue Jahreszeit hat uns eingeholt. Gegen den Schlechtwetterblues hilft, neben ausgiebigen Spaziergängen am hellichten Tage, vor allem eines: angenehmes Licht in den eigenen vier Wänden.

Experten raten jedes Zimmer während der dunklen Jahreszeit mit zwei zusätzlichen Leuchtquellen zu erhellen. Besonders wichtig sind sie an Arbeitsplätzen und am Ess- und Wohnzimmertisch. Aber Achtung: künstliches Licht ist meist zu hell, um direkt hineinzublicken. Verhindern kann man das durch passende Lampenschirme oder durch die Ausrichtung der Lampe. Vor allem indirektes Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre. Lichtschläuche oder LED-Streifen an Regalen eignen sich dafür hervorragend. Auch Kerzen sind eine gute indirekte Lichtquelle und spenden gleichzeitig ein wenig zusätzliche Wärme.

Halogenlampen spenden ein warmes Licht und eignen sich besonders für den Essbereich. Das kühle Licht von LEDs hingegen macht wach. Zu viel künstliches Licht wirkt sich allerdings negativ auf den Hormonhaushalt aus. Ein Raum sollte deshalb niemals gleichmäßig ausgeleuchtet sein.

Bei all dem heimeligen Licht, das man sich durch Lampen ins Haus holen kann: Tageslicht wirkt sich immer noch am besten auf das Gemüt aus. Früher wurden vor allem Museen mit Lichtlenksystemen ausgeleuchtet. Jetzt finden sie auch Einzug in private Häuser. Die meisten der sogenannten Naturlampen bestehen aus Plexiglaskuppeln auf dem Dach, die das Sonnenlicht einfangen und es über Prismen und Streuscheiben ins Hausinnere leiten und gleichmäßig verteilen. Solche Lichtquellen können auch nachträglich eingebaut werden.


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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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